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Einfluss der Temperatur auf Tiere

 

Frosch relaxed

Quelle: http://bilder.mzibo.net 

 

Dieser überaus entspannt reinblickende Frosch gehört zu der Klasse der Amphibien. Zusammen mit den Reptilien, den Fischen und den Insekten gehören sie zu den poikilothermen (wechselwarmen) Tieren. Ihre Körpertemperatur ist abhängig von der Aussentemperatur und entsprechend der RGT-Regel verändert sich die Agilität der Lebewesen.

Säugetiere (also auch wir) und Vögel sind homoiotherme (gleichwarme) Organismen. Im Gegensatz zu den wechselwarmen Tieren halten sie eine konstante Körpertemperatur aufrecht. Diese Aufrechterhaltung kostet allerdings auch einiges an Energie, welche in Form von Nahrung aufgenommen und verstoffwechselt werden muss.

Entscheidende Aspekte für die Vorbereitung auf das Abitur sind:

  • Beschreibung und Eigenschaften wechselwarmer/gleichwarmer Tiere
  • Vor- und Nachteile von den Anpassungstypen „wechselwarm“ und „gleichwarm“
  • Winterschlaf und Winterruhe als Anpassungserscheinungen an den Faktor  Temperatur
  • Vergleich der Temperatur-Toleranzkurven von wechselwarmen und gleichwarmen Tieren

Diese Website von Philipp Hauer bietet dir eine optimale Übersicht über die Thematik. Eine wirklich sehr gelungene Seite. Nach eigenständigem Studieren dieser Seite solltest du sehr gut auf diese Thematik vorbereitet sein.

Hat dir die Seite geholfen? Dann bitte auch auf der Seite von Philipp Hauer kommentieren.

Website: biologie-quiz.de

Hier eine Empfehlung einer weiteren Website. Ab sofort ist diese Website auch rechts im Blogroll verlinkt. Auf der Seite biologie-quiz.de kannst du deinen Wissensstand durch die Teilnahme an einem Quiz testen und dich mit anderen in der BioQuizCommunity messen.

Folgende Themengebiete stehen in Form eines Quiz zur Auswahl:

  • Humangenetik: Grundkenntnisse
  • Grundkenntnisse der allgemeinen Genetik: Zellzyklus + Chromosomen
  • Evolutionsbiologie: Grundkenntnisse
  • Nukleinsäuren DNA/RNA
  • Vom Gen zum Protein
  • Fachbegriffe der Genetik (Hangman-Spiel)
  • Grundwissen in Genetik, Cytologie, Evolution, Ökologie und Verhaltensbiologie (Jeopardy Game)

Hie kannst du deinen  Wissensstand vor den Abiturprüfungen noch mal überprüfen und letzte Schwächen ausfindig zu machen. Also anklicken und viel Spaß und Erfolg dabei!

Waren die Testfragen hilfreich? Freue mich über Kommentare.

Empfehlung: Biologie-Schule.de

Hier eine Website-Empfehlung von mir. Die Seite http://www.biologie-schule.de  -Kompaktes Wissen für Schule und Studium eignet sich für Schüler, Studenten und Lehrer die sich in den Stoff kurz und präzise einlesen wollen. Die Macher dieser Seite bemühen sich wesentliche Inhalte kurz und knapp auf den Punkt zu bringen.

Das gelingt den Autoren dieser Seite auch sehr gut – daher habe ich diese Seite rechts unter „Blogroll“ verlinkt.

Ich hoffe dieser link hilft euch? Schaut euch die Seite an und kommentiert.

Mendelsche Regeln – ganz einfach!

Jaja, Gregor Johann Mendel (1822-1884) und die Klassische Genetik – so manche tun sich mit dieser Thematik etwas schwer. Mendel ist sozusagen der „Godfather der Genetik“. Ohne seine Kreuzungsexperimente, die er überwiegend mit Erbsen durchführte, wäre die Genetik heute nicht das was sie heute ist. Im Jahre 1865 stellte der Augustinermönch die Mendelschen Regeln auf und konnte als erster erklären, nach welchem Muster Eigenschaften der Eltern an ihre Nachkommen weitergegeben werden.

Sehr angesehene Wissenschaftler erkannten damals nicht den Wert der Ergebnisse Mendels. Erst 1900 – also nach seinem Tode im Jahre 1884 – wurden die Entdeckungen Mendels offiziell anerkannt und wertgeschätzt.

Die drei nach Mendel benannten Regeln sind:

  1. Die Uniformitätsregel (Reziprozitätsregel)
  2. Die Spaltungsregel (Segregationsregel)
  3. Die Unabhängigkeitsregel/Neukombinationsregel

Zur Einstimmung in die Thematik – hier erstmal ein kleines Filmchen:

Zum kurzen Überblick über wichtige Fachbegriffe und kurze und präzise Aussagen der Mendelschen Regeln – dieser Link.

Und hier ein sehr guter Selbstlernkurs, in dem ihr euer Wissen auf die Probe stellen könnt! Sehr zu empfehlen!

Und für diejenigen unter euch, die es wirklich wissen wollen? Hier noch ein interaktiver Selbstlernkurs, der sich vertiefend mit der Mathematik hinter der Thematik auseinandersetzt. Viel Spaß damit!

Für die wirklichen Mendel-Fans hier noch ein link zu Auszügen aus Mendels Publikation „Versuche über Pflanzenhybriden“ aus dem Jahre 1865.

Und hier ein wahrer historischer Schatz: Die eingescannte Version der „Verhandlungen des naturforschenden Vereins in Brünn“ von 1865. Darin befindet sich auch die originale Abhandlung Mendels (s. Seite 25 und 52)) über seine „Versuche über Pflanzenhybride“. Viel Spaß beim Durchblättern 🙂

So, ich hoffe diese Ansammlung hat euch geholfen? Freue mich über Feedback!

Meiose – eine sehr anschauliche Animation

Hier noch ein weiterer Post zur Meiose. Das bereits gepostete Video erklärt die Meiose schon sehr gut. Hier nun noch eine sehr gute Animation der Meiose.

Neben der Animation werden alle Phasen und alle wichtigen Fachbegriffe der Meiose I sehr anschaulich erklärt. Es hört allerdings mit der Telophase und Cytokinese der Meiose I auf. Dennoch kann diese Animation für das Verständnis sehr hilfreich sein!

Hier findest du die Animation. Hat dir die Animation geholfen? Kommentiere unten!

Lerntipps für effektives Lernen

Tipp 1:

Einteilung des Lernstoffes in Lernportionen – dies hilft die Übersicht zu bewahren und macht Erfolge sichtbar.

Tipp 2:

Nach 45 Minuten vollster Konzentration ist unbedingt eine kurze Pause von 5-10 Minuten notwendig. Ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft ist ein optimales Pausenprogramm.

Tipp 3:

Regelmässig das Fenster öffnen und ausreichend Wasser trinken und Studentenfutter knabbern. Mehr Informationen zu lernfördernder Nahrung bekommt ihr hier. Um optimal arbeiten zu können, braucht unser Gehirn möglichst viel Sauerstoff. Dementsprechend ist es auch nicht schlecht sich beim Lernen an der frischen Luft zu bewegen – Lernkarteikarten sind dafür sehr gut geeignet.

Tipp 4:

Ein gut aufgeräumter und gut beleuchteter (möglichst Tageslicht) Arbeitsplatz. Ablenkende Dinge (Handy, PC aus) vom Schreibtisch verbannen.

Tipp 5:

Unbedingt für Ruhe sorgen! Im Notfall helfen Ohropax aus der Apotheke.

Tipp 6:

Vor dem Lernen nicht zu viel essen – denn ein voller Bauch studiert nicht gern. In den Pausen eher kleinere Portionen essen. Als Snacks empfiehlt sich besonders Obst und Gemüse.

Tipp 7

Immer im Unterricht mitdenken und Fragen stellen – das spart Lernzeit am Nachmittag.

Tipp 8:

Für ausreichend Schlaf sorgen. Die Regeneration ist besonders bei geistiger Arbeit sehr wichtig.

Tipp 9:

Einen festen Lernplan aufstellen und diesen aufschreiben. Z.B. Samstags:

Lerneinheit 1: 9.00 – 9.45 Uhr

Lerneinheit 2: 10.00 – 10.45 Uhr

Lerneinheit 3: 11.00 – 11.45 Uhr

Vor den Lerneinheiten ein kurzes geistiges Aufwärmen (mit leichten Aufgaben beginnen) und im Anschluß noch eine kurze Wiederholungseinheit einplanen.

Tipp 10:

Lernen kann sehr viel effektiver in einer Gruppe (2-4) klappen. Dabei könnt ihr euch gegenseitig abfragen und auf gemachte Fehler aufmerksam machen. Jede/r hat andere Stärken und Schwächen – daher könnt ihr euch im Team sehr gut ergänzen. Durch das Kommunizieren miteinander lernt ihr schneller und effektiver.

 

Ich hoffe ihr konntet mit den 10 Tipps etwas anfangen. Freue mich über einen Erfahrungsaustausch oder weiteren Anregungen in Form eines Kommentars.

Weitere Lerntipps folgen..

Die Meiose einfach erklärt

Hast du Probleme mit dem Ablauf der Meiose? Bringst du die Meiose und die Mitose durcheinander?

Die Phasen der Meiose sind die Voraussetzung für das Verständnis der Vererbung. Hier eine sehr gelungene Erklärung. Schon gesehen? Es stammt vom YouTube-Kanal von Christian Boensch.

Die Evolution des Menschen im Bio-Leistungskurs

 

Die Evolution ist ein großer Schwerpunkt im Biologie-Leistungskurs. Es gibt eine Reihe spannender Dokumentationen, die dir das Thema sehr gut veranschaulichen.

Doch die unten gepostete Dokumentation „Homo Sapiens“ veranschaulicht die Evolution des Menschen so wie bisher keine andere. Du kannst dir Teil 1 „Homo Sapiens – Die Geburt des neuen Menschen“ und Teil 2 „Homo Sapiens – Die Eroberung der Welt“ unten anschauen.

Die Reihe kann dem Genre der „Doku-Fiktion“ zugeordnet werden. Der 1. Teil beginnt mit dem Homo erectus. Beide Teile können einen zusätzlichen Beitrag (Einstieg/Vertiefung) zu der im Bio-Leistungskurs abgehandelten Humanevolution leisten.

Lehn dich zurück und schau dir die spielfilmartige Dokumentation an. Nebenbei lernst du eine Menge über die evolutiven Zusammenhänge der Entwicklung des Menschen.


 

Wie findest du die Doku? Hast du eine bessere Vorstellung über die Humanevolution entwickeln können? Was ging dir während der Doku so durch den Kopf? Ich bin gespannt und freue mich über Kommentare.

Das Geheimnis von Brainfood

 

Und hier ein sehr nützlicher Artikel zum Thema Ernährung und Lernen.

Natürlich gibt es eine Reihe von Lebensmitteln die unser Lernvermögen positiv unterstützen. Hier nun eine kleine Zusammenfassung des Artikels (Quelle Gehirn und Geist, Mai 2007),

erschienen bei Global Press,  25. Mai 2008 • 22:37

Ernährung und Lernen – Brainfood

Seltsames Gerät, unser Gehirn: Wiegt gerade mal 2 % unseres Körpergewichtes, verbraucht aber 20 % der Gesamtenergie und 40 % des aufgenommenen Sauerstoffes. Unser Gehirn muss, um denken zu können, ständig am Glucose-Tropf hängen. Wird nicht ständig über die Blutbahn dieser Einfachzucker angeliefert, dann schwindet die Konzentration rapide. Schlechte Nachricht: Glucose-Depot anfüllen geht nicht, da es so ein Depot nicht gibt. Das wurde uns von der Evolution (oder vom lieben Gott) nicht geliefert, um uns auf Trab zu halten. Gut so.

Wie ernähren wir uns also, um den ganzen Tag über lernen und denken zu können? (Anders gesagt: Wie halten wir unseren Blutzucker-Level stabil?)

Frühstück:

Komplexe Kohlenhydrate sind weitgehend unverdaulich und daher ideal, um den Blutzucker laaange Zeit tröpfeln zu lassen. Zum Frühstück ist Vollkornbrot und / oder Obst plus ein Milchprodukt als Eiweißlieferant ideal. Der schlaue Mensch isst Müsli, Getreidebrei, Topfen und Käse.

Vormittag:

Wieder Kohlenhydrat mit Eiweiß als Snack: Obst mit Joghurt oder Topfen; Vollkornbrot mit fettarmer Wurst oder Käse. Der Einfachheit halber die Reste vom Frühstück verzehren. Achtung: Snack, nicht Riesenportion!!

Mittagessen:

Eiweiß ist jetzt angesagt: Gebratener Fisch, Hähnchen oder Pute mit Gemüse und Salat. Bitte in einer kleinen Menge, schließlich essen wir auch nachmittags was.

Nachmittag:

Obst, Müsliriegel, Vollkornbrötchen

Abendessen:

kleine Reisgerichte, kleine Nudelspeisen, Getreidebreie. Wir brauchen jetzt ein bisschen Energie, damit das Gehirn genügend vom Schlafhormon Melatonin herstellen kann, das wiederum aus Tryptophan hergestellt wird. Tryptophan wiederum liefern wir mit Milch und Honig und verkürzen damit radikal unsere Einschlafzeit.

Was tun bei kleinen Tests oder Besprechungen?

Proteinreiche Zwischenmahlzeiten (ein Becher Joghurt oder ein Thunfischsandwich) zwingen das Gehirn zu Höchstleistungen. Absolutes no-no ist Traubenzucker: Er putscht für 20 Minuten extrem auf, danach fühlt man sich müder als vorher. (Ich war mal so frei und habe auf den letzten drei Kilometern bei einem Halbmarathon Traubenzucker geschluckt: War zehn Minuten überaus genial, danach fühlte ich, als hätte mir wer die Luft rausgelassen, der letzte Kilometer war die pure Quälerei).

Was tun bei längeren Tests oder Phasen längerer Konzentration?

Vollkorn, immer kombiniert mit Obst und Gemüse. Milchprodukte, Fisch und Fleisch liefern hier die richtigen Eiweißbausteine, Mineralstoffe und Vitamine. Hilft aber nur, wenn ausreichend Wasser oder ungesüsste Tees getrunken werden. (Tee unbedingt unsüss – siehe Traubenzucker-Falle oben).

Wichtig ist noch:

* Gehirn braucht Sauerstoff. Daher lüften!

* Kaffee: zwanzig Minuten nach dem Genuss lernt es sich für 2 – 3 Stunden leichter. Wirkt bei Kaffee-Junkies nicht mehr so gut. Alternative: kurz gezogener Grüner oder Schwarzer Tee (schwächerer Effekt als Kaffee, hält dafür länger an.)

* Nüsse stärken Konzentration und Gedächtnis

* regelmäßiges Trinken vermeidet Kopfschmerz und Müdigkeit

* Makrele, Tunfisch, Lachs und Hering (MaTuLaHe) helfen mit der enthaltenen Omega-3-Fettsäure das Gehirn zu durchbluten. Nachteil: oft metallisch schwer belastet, daher geht auch Lein-, Raps-, Soja- und Walnussöl (bitte nicht radikal erhitzen sonst gibt’s Lernschwierigkeiten, so manch einer schluckt einfach einen Esslöffel voll aus der Flasche).

* Apfel: Wundernahrung als Zwischensnack, wenn sonst keine Zeit ist.

 

Quelle: Gehirn und Geist, Mai/2007

Text: Ingrid Kiefer

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