Neurobiologie im Biologie Leistungskurs: Expedition ins Gehirn

„Ok. Fangen wir mal an..mit etwas moderatem..sagen wir mal..62 durch 167“.

Schon mal von Rüdiger Gamm gehört? Er ist ein Rechen- und Gedächtnisgenie. Während der Schulzeit waren Mathematik und Physik seine Problemfächer. Jawohl, richtig gelesen..Mathe war sein Problemfach. Falls du also Probleme mit Mathe haben solltest – es besteht also noch Hoffnung ;-). Erst später entdeckte er nach der Lektüre eines mathematischen Buches seine außerordentlichen Fähigkeiten. Als er 21 Jahre alt war, hörte er eine Radiosendung mit einem Rechenmeister. Zu diesem Zeitpunkt stellte Rüdiger Gamm fest, dass er schneller rechnen konnte als der besagte Rechenmeister.

Schon beeindruckend was unser Gehirn alles leisten kann. Gamm gibt Seminare als Mentaltrainer hält Rekorde in Sachen Rechenleistungen und ist Autor des Buches „Train your brain. Die Erfolgsgeheimnisse eines Gedächtniskünstlers“ Der Videoausschnitt stammt aus der Dokumentation „Expedition ins Gehirn“ (März 2006). Die komplette Dokumentation findet ihr bei YouTube.

Wie ist unser Nervensystem aufgebaut? Aus welchen zellulären Bestandteilen besteht es und wie funktioniert das Zusammenwirken der einzelnen Neuronen im Gewebe? Wie werden Informationen wahrgenommen, weitergeleitet und verarbeitet? Wie bewegen wir uns und wie entstehen unsere Sinneseindrücke?

Diese und weitere Fragen sind wesentlicher Bestandteil der Neurobiologie im Biologie Leistungskurs.

Natürlich sollten wir uns auch um unser Gehirn kümmern und es vor allem sinnvoll nutzen, denn, wie sagt es schon Cicero so treffend: Das Gedächtnis ist die Schatzkammer des Lebens und „Das Gedächtnis nimmt ab, wenn man es nicht übt“.

Möchtest du etwas über Savants erfahren, dann schau dir unbedingt weitere Teile dieser sehr gelungenen Doku an. Hast du schon von ähnlichen beeindruckenden (s. Rüdiger Gamm) Fähigkeiten unseres Gehirns gehört?

Die Meiose einfach erklärt

Hast du Probleme mit dem Ablauf der Meiose? Bringst du die Meiose und die Mitose durcheinander?

Die Phasen der Meiose sind die Voraussetzung für das Verständnis der Vererbung. Hier eine sehr gelungene Erklärung. Schon gesehen? Es stammt vom YouTube-Kanal von Christian Boensch.

Angewandte Gentechnik -Tanken wir zukünftig Algensprit?

Die Kraft der grünen Brühe
Gentechnisch veränderte Blau- und Grünalgen sollen den Öko-Treibstoff der Zukunft liefern. Biotechniker haben bereits Algen geschaffen, die Ethanol, Rohöl oder sogar Dieselkraftstoff produzieren – die Einzeller benötigen lediglich Sonnenlicht, CO2 und Meerwasser. Die Gentechnik macht’s möglich…

Der Artikel stammt aus dem aktuellen Spiegel (Heft 30/2011 vom 25.07.2011). Hier erfährst du mehr darüber.
Sind die Algen die Lösung unseres Energieproblems oder wird dort eher eine falsche Richtung eingeschlagen? Was meinst du dazu?

Die Evolution des Menschen im Bio-Leistungskurs

 

Die Evolution ist ein großer Schwerpunkt im Biologie-Leistungskurs. Es gibt eine Reihe spannender Dokumentationen, die dir das Thema sehr gut veranschaulichen.

Doch die unten gepostete Dokumentation „Homo Sapiens“ veranschaulicht die Evolution des Menschen so wie bisher keine andere. Du kannst dir Teil 1 „Homo Sapiens – Die Geburt des neuen Menschen“ und Teil 2 „Homo Sapiens – Die Eroberung der Welt“ unten anschauen.

Die Reihe kann dem Genre der „Doku-Fiktion“ zugeordnet werden. Der 1. Teil beginnt mit dem Homo erectus. Beide Teile können einen zusätzlichen Beitrag (Einstieg/Vertiefung) zu der im Bio-Leistungskurs abgehandelten Humanevolution leisten.

Lehn dich zurück und schau dir die spielfilmartige Dokumentation an. Nebenbei lernst du eine Menge über die evolutiven Zusammenhänge der Entwicklung des Menschen.


 

Wie findest du die Doku? Hast du eine bessere Vorstellung über die Humanevolution entwickeln können? Was ging dir während der Doku so durch den Kopf? Ich bin gespannt und freue mich über Kommentare.

Das Geheimnis von Brainfood

 

Und hier ein sehr nützlicher Artikel zum Thema Ernährung und Lernen.

Natürlich gibt es eine Reihe von Lebensmitteln die unser Lernvermögen positiv unterstützen. Hier nun eine kleine Zusammenfassung des Artikels (Quelle Gehirn und Geist, Mai 2007),

erschienen bei Global Press,  25. Mai 2008 • 22:37

Ernährung und Lernen – Brainfood

Seltsames Gerät, unser Gehirn: Wiegt gerade mal 2 % unseres Körpergewichtes, verbraucht aber 20 % der Gesamtenergie und 40 % des aufgenommenen Sauerstoffes. Unser Gehirn muss, um denken zu können, ständig am Glucose-Tropf hängen. Wird nicht ständig über die Blutbahn dieser Einfachzucker angeliefert, dann schwindet die Konzentration rapide. Schlechte Nachricht: Glucose-Depot anfüllen geht nicht, da es so ein Depot nicht gibt. Das wurde uns von der Evolution (oder vom lieben Gott) nicht geliefert, um uns auf Trab zu halten. Gut so.

Wie ernähren wir uns also, um den ganzen Tag über lernen und denken zu können? (Anders gesagt: Wie halten wir unseren Blutzucker-Level stabil?)

Frühstück:

Komplexe Kohlenhydrate sind weitgehend unverdaulich und daher ideal, um den Blutzucker laaange Zeit tröpfeln zu lassen. Zum Frühstück ist Vollkornbrot und / oder Obst plus ein Milchprodukt als Eiweißlieferant ideal. Der schlaue Mensch isst Müsli, Getreidebrei, Topfen und Käse.

Vormittag:

Wieder Kohlenhydrat mit Eiweiß als Snack: Obst mit Joghurt oder Topfen; Vollkornbrot mit fettarmer Wurst oder Käse. Der Einfachheit halber die Reste vom Frühstück verzehren. Achtung: Snack, nicht Riesenportion!!

Mittagessen:

Eiweiß ist jetzt angesagt: Gebratener Fisch, Hähnchen oder Pute mit Gemüse und Salat. Bitte in einer kleinen Menge, schließlich essen wir auch nachmittags was.

Nachmittag:

Obst, Müsliriegel, Vollkornbrötchen

Abendessen:

kleine Reisgerichte, kleine Nudelspeisen, Getreidebreie. Wir brauchen jetzt ein bisschen Energie, damit das Gehirn genügend vom Schlafhormon Melatonin herstellen kann, das wiederum aus Tryptophan hergestellt wird. Tryptophan wiederum liefern wir mit Milch und Honig und verkürzen damit radikal unsere Einschlafzeit.

Was tun bei kleinen Tests oder Besprechungen?

Proteinreiche Zwischenmahlzeiten (ein Becher Joghurt oder ein Thunfischsandwich) zwingen das Gehirn zu Höchstleistungen. Absolutes no-no ist Traubenzucker: Er putscht für 20 Minuten extrem auf, danach fühlt man sich müder als vorher. (Ich war mal so frei und habe auf den letzten drei Kilometern bei einem Halbmarathon Traubenzucker geschluckt: War zehn Minuten überaus genial, danach fühlte ich, als hätte mir wer die Luft rausgelassen, der letzte Kilometer war die pure Quälerei).

Was tun bei längeren Tests oder Phasen längerer Konzentration?

Vollkorn, immer kombiniert mit Obst und Gemüse. Milchprodukte, Fisch und Fleisch liefern hier die richtigen Eiweißbausteine, Mineralstoffe und Vitamine. Hilft aber nur, wenn ausreichend Wasser oder ungesüsste Tees getrunken werden. (Tee unbedingt unsüss – siehe Traubenzucker-Falle oben).

Wichtig ist noch:

* Gehirn braucht Sauerstoff. Daher lüften!

* Kaffee: zwanzig Minuten nach dem Genuss lernt es sich für 2 – 3 Stunden leichter. Wirkt bei Kaffee-Junkies nicht mehr so gut. Alternative: kurz gezogener Grüner oder Schwarzer Tee (schwächerer Effekt als Kaffee, hält dafür länger an.)

* Nüsse stärken Konzentration und Gedächtnis

* regelmäßiges Trinken vermeidet Kopfschmerz und Müdigkeit

* Makrele, Tunfisch, Lachs und Hering (MaTuLaHe) helfen mit der enthaltenen Omega-3-Fettsäure das Gehirn zu durchbluten. Nachteil: oft metallisch schwer belastet, daher geht auch Lein-, Raps-, Soja- und Walnussöl (bitte nicht radikal erhitzen sonst gibt’s Lernschwierigkeiten, so manch einer schluckt einfach einen Esslöffel voll aus der Flasche).

* Apfel: Wundernahrung als Zwischensnack, wenn sonst keine Zeit ist.

 

Quelle: Gehirn und Geist, Mai/2007

Text: Ingrid Kiefer

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Bionik – Das Genie der Natur

 

Dies ist der erste Teil der Episode „Magie der Bewegung“ aus der Douku-Reihe „Bionik – Das Genie der Natur“. Diese sehr aufwendig produzierte Dokumentation wurde mit dem Emmy-Award ausgezeichnet und ist ein absolutes Muss für alle Biologie-Fans. In dieser Episode geht es in erster Linie um das Wunder des Fliegens.

Die Natur dient uns Menschen schon seit Anbeginn der Zeit als Vorbild. Bionik setzt sich aus den Begriffen „Biologie“ und „Technik“ zusammen. Die Natur als Vorbild für Wissenschaft und Technik hat unser Leben schon immer geprägt und wird unser Leben auf der Erde noch weiter maßgeblich beinflussen. Mit der heutigen Technologie jedoch wird die Möglichkeit der Bionik unser Leben in vielen Bereichen revolutionieren. Die Revolution hat bereits begonnen! Kannst du dir vorstellen als Forscher daran beteiligt zu sein? In diesem Bereich wird in Zukunft noch sehr viel passieren – die Wissenschaft braucht Nachwuchs! Vielleicht Du? Denk mal darüber nach und schau hier öfters vorbei…

Sind die Aufnahmen der Flugbewegungen der Vögel nicht beeindruckend? Die verwendete Technik der Superzeitlupe erlaubt den Einblick in komplexe Abläufe mit bis zu mehreren Tausend Bildern pro Sekunde.

STRESSFREI UND ERFOLGREICH DAS ABITUR MEISTERN