Kategorie-Archiv: –> Abi-Themengebiet Ökologie

Gentechnik – Vorsicht?!

„Der wissenschaftlich fundierte Politthriller über gentechnisch veränderte Organismen (GVO) räumt mit Halbwahrheiten auf und bereichert die unverzichtbare Debatte über die Ernährung der Weltbevölkerung und den Schutz von Gesundheit und Umwelt mit sachlichen Argumenten.

Seit 20 Jahren werden gentechnisch veränderte Organismen (GVO) weltweit angebaut. Durch Manipulationen am Erbgut lässt sich insbesondere der Ertrag von Pflanzen steigern. Doch der Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft ist weltweit stark umstritten. Umso aufgeheizter ist die Debatte; die Unterscheidung zwischen Fakten und pseudowissenschaftlichen Argumenten fällt zuweilen schwer. Was stimmt, was ist erfunden? Wo liegt die Wahrheit über die Grüne Gentechnik? Durch Gentechnik entwickeln Pflanzen eine höhere Resistenz gegen Insekten oder Herbizide wie Glyphosat. Doch auch die Schädlinge entwickeln eine Immunität gegen die Pestizide, und die Dosen müssen zur Beunruhigung von Gesundheitsexperten erhöht werden. Im Jahr 2015 wurde Glyphosat von der Weltgesundheitsorganisation als „wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen” eingestuft. Monsanto widersprach und berief sich auf eine deutsche Studie, die zwischen Krebs und Glyphosat keinen Zusammenhang fand. Trotzdem sorgen sich Verbraucher zunehmend um ihre Gesundheit, die Umwelt und das Übergreifen der GVO auf traditionelle Pflanzen. Um die Verbraucher zu beruhigen, entwickeln die Forscher nun gentechnisch veränderte Lebensmittel mit offensichtlichen Vorteilen – wie den Goldenen Reis, der mehr Vitamin A enthalten soll als seine natürlichen Verwandten. Ist Gentechnik nun ein Fluch oder ein Segen? Der Film, der in elf Ländern auf vier Kontinenten gedreht wurde, geht der Gentechnik und den damit verbundenen Fragestellungen auf den Grund und lässt Wissenschaftler, Landwirte, Lebensmittelhersteller und Züchter von genmanipulierten Pflanzen und Tieren zu Wort kommen.“

Earthbook: Die Erde geht online

Was würde wohl die Erde auf ihrem facebook-Profil über uns Menschen posten, wenn sie könnte? Das Earthbook zeigt im Zeitraffer, wie die Erde eine virtuelle Beziehung zum Menschen aufbaut – und wirft bald die Frage auf, ob sie überhaupt mit einer Spezies „befreundet“ sein will, die ihre natürlichen Ressourcen ausbeutet.

Die Antwort in unserem Films lautet: Ja, sie will. Denn der Mensch arbeitet unter Hochdruck daran, die Erde zu bewahren. Ein wichtiger Schlüssel dazu sind Wissenschaft und Forschung.

Was sagt ihr?

Kleiner Tipp: Das Video eignet sich natürlich auch hervorragend für ein Referat zum Thema „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“ :).

Einfluss der Temperatur auf Tiere

 

Frosch relaxed

Quelle: http://bilder.mzibo.net 

 

Dieser überaus entspannt reinblickende Frosch gehört zu der Klasse der Amphibien. Zusammen mit den Reptilien, den Fischen und den Insekten gehören sie zu den poikilothermen (wechselwarmen) Tieren. Ihre Körpertemperatur ist abhängig von der Aussentemperatur und entsprechend der RGT-Regel verändert sich die Agilität der Lebewesen.

Säugetiere (also auch wir) und Vögel sind homoiotherme (gleichwarme) Organismen. Im Gegensatz zu den wechselwarmen Tieren halten sie eine konstante Körpertemperatur aufrecht. Diese Aufrechterhaltung kostet allerdings auch einiges an Energie, welche in Form von Nahrung aufgenommen und verstoffwechselt werden muss.

Entscheidende Aspekte für die Vorbereitung auf das Abitur sind:

  • Beschreibung und Eigenschaften wechselwarmer/gleichwarmer Tiere
  • Vor- und Nachteile von den Anpassungstypen „wechselwarm“ und „gleichwarm“
  • Winterschlaf und Winterruhe als Anpassungserscheinungen an den Faktor  Temperatur
  • Vergleich der Temperatur-Toleranzkurven von wechselwarmen und gleichwarmen Tieren

Diese Website von Philipp Hauer bietet dir eine optimale Übersicht über die Thematik. Eine wirklich sehr gelungene Seite. Nach eigenständigem Studieren dieser Seite solltest du sehr gut auf diese Thematik vorbereitet sein.

Hat dir die Seite geholfen? Dann bitte auch auf der Seite von Philipp Hauer kommentieren.

Die Lotka-Volterra-Regeln kurz und knapp

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1. und 2. Lotka-Volterra Regel (Quelle: www.biologie-schule.de)

Kommen wir mal wieder zum Themengebiet der Ökologie. Alfred Lotka und Vito Volterra hießen die beiden Herren, die sich parallel Mitte der 20er Jahre  unabhängig voneinander mit den Gesetzmäßigkeiten der Populationsdynamik von Räuber-Beute-Systemen beschäftigten.

Die Populationen von Räubern und der jeweiligen Beute entwickeln sich nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten – die Populationsentwicklungen entsprechen den sogenannten drei Lotka-Volterra-Regeln (auch Lotka-Volterra-Gesetze oder manchmal auch nur Volterra-Regel bzw. volterrasche Regel genannt):

1. Lotka-Volterra-Regel (Gesetz des periodischen Zyklus)

Die Individuenzahlen der Räuber- und Beutepopulationen schwanken jeweils um einen Mittelwert und bleiben relativ konstant.

2. Lotka-Volterra-Regel (Gesetz von der Erhaltung der Mittelwerte)

Sowohl die Populationskurven der Räuber als auch der Beute schwanken mit konstanten Zyklusgängen und -amplituden um einen Mittelwert, sind aber gegeneinander phasenverschoben. Es treten in jeder der beiden Populationen periodische Bevölkerungszyklen auf.

3. Lotka-Volterra-Regel (Gesetz von der Störung der Mittelwerte)

Wird durch einen Außenfaktor die Sterblichkeit der Beute und der Räuber gleichermaßen erhöht, pflanzt sich danach die Beute schneller fort als die Räuber; oder anders ausgedrückt: Nach einer gleichstarken Verminderung sowohl der Beutetiere als auch der Räuber nimmt die Individuenzahl der Beutetiere schneller zu als die der Räuber.

Innerhalb einer Klausuraufgabe oder der Abiturprüfung sollen grafisch veranschaulichte Populationsentwicklungen in der Regel auf diese Gesetzmäßigkeiten hin untersucht werden.

Hier noch mehr Informationen und Bildmaterial zu dem Thema „Lotka-Volterra“

Und hier noch ein kurzes Video zu der Thematik.

Ich hoffe dir hat diese Information geholfen? Ich freue mich über Kommentare!

Biologie LK-Abi-Wissen kurz und knapp

Dieser Link eignet sich zur schnellen Selbstüberbrüfung der Bereiche Genetik, Ökologie, Evolution und Neurobiologie.

Die Seite Mindpicnic – Intelligenter lernen stellt kurze und knappe digitale Karteikarten zum Lernen zur Verfügung. Sicherlich sind diese Karteikarten nicht geeignet sich ein tieferes Verständnis des Lernstoffs anzueignen. Dennoch können sie dir bestehende Wissenslücken schnell und effizient aufzeigen.

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