Kategorie-Archiv: Lerntipps

Termine für Zentrale Abiturprüfungen 2013 an Gymnasien, Gesamtschulen, Weiterbildungskollegs (Sommersemster 2013), Waldorf-Schulen und für die Externenprüfung

So langsam aber sicher geht es auf die Abiturprüfungen zu. Hier habt ihr alle wichtigen Termine. Bild anklicken für eine Vergrößerung.

Für folgende weiteren Informationen:

– Vorgaben Abitur für das Fach Biologie (2013-2015)

– Fachliche Hinweise

– Konstruktionsvorgaben von Abiturprüfungsaufgaben

– Operatorenübersicht

..diesem Link: http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/abitur-gost/fach.php?fach=6 folgen.

Diesen Link findet ihr auch rechts unter blogroll.

Dort könnt ihr alle Informationen als pdf-Datei runterladen 😉

Empfehlung: Biologie-Schule.de

Hier eine Website-Empfehlung von mir. Die Seite http://www.biologie-schule.de  -Kompaktes Wissen für Schule und Studium eignet sich für Schüler, Studenten und Lehrer die sich in den Stoff kurz und präzise einlesen wollen. Die Macher dieser Seite bemühen sich wesentliche Inhalte kurz und knapp auf den Punkt zu bringen.

Das gelingt den Autoren dieser Seite auch sehr gut – daher habe ich diese Seite rechts unter „Blogroll“ verlinkt.

Ich hoffe dieser link hilft euch? Schaut euch die Seite an und kommentiert.

Lerntipps für effektives Lernen

Tipp 1:

Einteilung des Lernstoffes in Lernportionen – dies hilft die Übersicht zu bewahren und macht Erfolge sichtbar.

Tipp 2:

Nach 45 Minuten vollster Konzentration ist unbedingt eine kurze Pause von 5-10 Minuten notwendig. Ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft ist ein optimales Pausenprogramm.

Tipp 3:

Regelmässig das Fenster öffnen und ausreichend Wasser trinken und Studentenfutter knabbern. Mehr Informationen zu lernfördernder Nahrung bekommt ihr hier. Um optimal arbeiten zu können, braucht unser Gehirn möglichst viel Sauerstoff. Dementsprechend ist es auch nicht schlecht sich beim Lernen an der frischen Luft zu bewegen – Lernkarteikarten sind dafür sehr gut geeignet.

Tipp 4:

Ein gut aufgeräumter und gut beleuchteter (möglichst Tageslicht) Arbeitsplatz. Ablenkende Dinge (Handy, PC aus) vom Schreibtisch verbannen.

Tipp 5:

Unbedingt für Ruhe sorgen! Im Notfall helfen Ohropax aus der Apotheke.

Tipp 6:

Vor dem Lernen nicht zu viel essen – denn ein voller Bauch studiert nicht gern. In den Pausen eher kleinere Portionen essen. Als Snacks empfiehlt sich besonders Obst und Gemüse.

Tipp 7

Immer im Unterricht mitdenken und Fragen stellen – das spart Lernzeit am Nachmittag.

Tipp 8:

Für ausreichend Schlaf sorgen. Die Regeneration ist besonders bei geistiger Arbeit sehr wichtig.

Tipp 9:

Einen festen Lernplan aufstellen und diesen aufschreiben. Z.B. Samstags:

Lerneinheit 1: 9.00 – 9.45 Uhr

Lerneinheit 2: 10.00 – 10.45 Uhr

Lerneinheit 3: 11.00 – 11.45 Uhr

Vor den Lerneinheiten ein kurzes geistiges Aufwärmen (mit leichten Aufgaben beginnen) und im Anschluß noch eine kurze Wiederholungseinheit einplanen.

Tipp 10:

Lernen kann sehr viel effektiver in einer Gruppe (2-4) klappen. Dabei könnt ihr euch gegenseitig abfragen und auf gemachte Fehler aufmerksam machen. Jede/r hat andere Stärken und Schwächen – daher könnt ihr euch im Team sehr gut ergänzen. Durch das Kommunizieren miteinander lernt ihr schneller und effektiver.

 

Ich hoffe ihr konntet mit den 10 Tipps etwas anfangen. Freue mich über einen Erfahrungsaustausch oder weiteren Anregungen in Form eines Kommentars.

Weitere Lerntipps folgen..

Das Geheimnis von Brainfood

 

Und hier ein sehr nützlicher Artikel zum Thema Ernährung und Lernen.

Natürlich gibt es eine Reihe von Lebensmitteln die unser Lernvermögen positiv unterstützen. Hier nun eine kleine Zusammenfassung des Artikels (Quelle Gehirn und Geist, Mai 2007),

erschienen bei Global Press,  25. Mai 2008 • 22:37

Ernährung und Lernen – Brainfood

Seltsames Gerät, unser Gehirn: Wiegt gerade mal 2 % unseres Körpergewichtes, verbraucht aber 20 % der Gesamtenergie und 40 % des aufgenommenen Sauerstoffes. Unser Gehirn muss, um denken zu können, ständig am Glucose-Tropf hängen. Wird nicht ständig über die Blutbahn dieser Einfachzucker angeliefert, dann schwindet die Konzentration rapide. Schlechte Nachricht: Glucose-Depot anfüllen geht nicht, da es so ein Depot nicht gibt. Das wurde uns von der Evolution (oder vom lieben Gott) nicht geliefert, um uns auf Trab zu halten. Gut so.

Wie ernähren wir uns also, um den ganzen Tag über lernen und denken zu können? (Anders gesagt: Wie halten wir unseren Blutzucker-Level stabil?)

Frühstück:

Komplexe Kohlenhydrate sind weitgehend unverdaulich und daher ideal, um den Blutzucker laaange Zeit tröpfeln zu lassen. Zum Frühstück ist Vollkornbrot und / oder Obst plus ein Milchprodukt als Eiweißlieferant ideal. Der schlaue Mensch isst Müsli, Getreidebrei, Topfen und Käse.

Vormittag:

Wieder Kohlenhydrat mit Eiweiß als Snack: Obst mit Joghurt oder Topfen; Vollkornbrot mit fettarmer Wurst oder Käse. Der Einfachheit halber die Reste vom Frühstück verzehren. Achtung: Snack, nicht Riesenportion!!

Mittagessen:

Eiweiß ist jetzt angesagt: Gebratener Fisch, Hähnchen oder Pute mit Gemüse und Salat. Bitte in einer kleinen Menge, schließlich essen wir auch nachmittags was.

Nachmittag:

Obst, Müsliriegel, Vollkornbrötchen

Abendessen:

kleine Reisgerichte, kleine Nudelspeisen, Getreidebreie. Wir brauchen jetzt ein bisschen Energie, damit das Gehirn genügend vom Schlafhormon Melatonin herstellen kann, das wiederum aus Tryptophan hergestellt wird. Tryptophan wiederum liefern wir mit Milch und Honig und verkürzen damit radikal unsere Einschlafzeit.

Was tun bei kleinen Tests oder Besprechungen?

Proteinreiche Zwischenmahlzeiten (ein Becher Joghurt oder ein Thunfischsandwich) zwingen das Gehirn zu Höchstleistungen. Absolutes no-no ist Traubenzucker: Er putscht für 20 Minuten extrem auf, danach fühlt man sich müder als vorher. (Ich war mal so frei und habe auf den letzten drei Kilometern bei einem Halbmarathon Traubenzucker geschluckt: War zehn Minuten überaus genial, danach fühlte ich, als hätte mir wer die Luft rausgelassen, der letzte Kilometer war die pure Quälerei).

Was tun bei längeren Tests oder Phasen längerer Konzentration?

Vollkorn, immer kombiniert mit Obst und Gemüse. Milchprodukte, Fisch und Fleisch liefern hier die richtigen Eiweißbausteine, Mineralstoffe und Vitamine. Hilft aber nur, wenn ausreichend Wasser oder ungesüsste Tees getrunken werden. (Tee unbedingt unsüss – siehe Traubenzucker-Falle oben).

Wichtig ist noch:

* Gehirn braucht Sauerstoff. Daher lüften!

* Kaffee: zwanzig Minuten nach dem Genuss lernt es sich für 2 – 3 Stunden leichter. Wirkt bei Kaffee-Junkies nicht mehr so gut. Alternative: kurz gezogener Grüner oder Schwarzer Tee (schwächerer Effekt als Kaffee, hält dafür länger an.)

* Nüsse stärken Konzentration und Gedächtnis

* regelmäßiges Trinken vermeidet Kopfschmerz und Müdigkeit

* Makrele, Tunfisch, Lachs und Hering (MaTuLaHe) helfen mit der enthaltenen Omega-3-Fettsäure das Gehirn zu durchbluten. Nachteil: oft metallisch schwer belastet, daher geht auch Lein-, Raps-, Soja- und Walnussöl (bitte nicht radikal erhitzen sonst gibt’s Lernschwierigkeiten, so manch einer schluckt einfach einen Esslöffel voll aus der Flasche).

* Apfel: Wundernahrung als Zwischensnack, wenn sonst keine Zeit ist.

 

Quelle: Gehirn und Geist, Mai/2007

Text: Ingrid Kiefer

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