Moderner Mensch und Neandertaler

Lange Zeit gingen die Forscher davon aus, dass sich der moderne Mensch aus dem Neandertaler entwickelt hat. Die Paläogenetik erlaubte jedoch neue Einsichten in die Entwicklung des Homo sapiens sapiens.

In einer Studie mit der mtDNA eines Neandertalers zeigte dessen DNA eine deutlich größere Abweichung zu der des modernen Menschen als die Proben heutiger Menschen aus unterschiedlichen Regionen der Welt untereinander.

Daraus schlossen die Forscher, dass die Koexistenz von Mensch und Neandertaler ohne Vermischung verlaufen sei.

Diese Ansicht musste jedoch korrigiert werden, nachdem seit 2010 ein Vergleich von mehreren Milliarden Basenpaaren der DNA aus Zellkernen von Neandertalern und modernen Menschen vorliegt.

Das Spannende: Bei Nichtafrikanern hat demnach ein Genfluss zwischen Neandertaler und modernen Menschen stattgefunden. Bei Afrikanern fehlt dieser Genfluss. Dies zeigt deutlich, dass die Vermischung nach der Auswanderung von Homo sapiens sapiens aus Afrika erfolgt sein muss.

Mehr zu dieser Thematik und noch mehr interessantes über den Neandertaler findest du hier in dieser Dokumentation:

 

Die Anfänge der Menschheit (Humanevolution)

Fossilfunde zeigen, dass über mehrere Millionen Jahre verschiedene Menschenarten, teils zur gleichen Zeit, teils nacheinander existiert haben. Dabei stammen die meisten Funde früher Hominiden aus Afrika. Seit ca. 10.000 jahren wird unsere Erde nur noch von einer einzigen Menschenform bewohnt – dem Homo sapiens sapiens.

Vor dem Hintergrund neuer Entdeckungen von Paläontologen zeichnet die Reihe die Evolutionsgeschichte des Homo sapiens nach.

 

Im ersten Teil geht es um ein Fossil,  das im Jahr 2000 in Äthiopien gefunden wurde: Selam, ein vor etwa 3,3 Millionen Jahren verstorbenes Mädchen, gehörte der Art des Australopithecus afarensis an, jener Art, von der die Mehrzahl der Spezialisten meint, dass der Mensch aus ihr hervorgegangen sei. Der kleinwüchsige, zweifüßige Hominide ähnelte noch sehr dem Schimpansen. Zu dieser Art gehört auch die berühmte Lucy, die Wissenschaftler 1974 vier Kilometer vom Selam-Fundort entfernt entdeckt hatten. Mehrjährige Forschungen haben bereits vorhandenes Wissen über die zweifüßige Fortbewegung der Australopithecinen bestätigt, nämlich dass sie sich auch hangelnd in Bäumen fortbewegen konnten. Vor allem aber brachten diese Forschungen kostbare Erkenntnisse über den entscheidenden Einfluss der Klimaschwankungen auf die menschliche Evolution.

 

Der zweite Teil untersucht das erste dem menschlichen schon sehr ähnliche Skelett des sogenannten Turkana Boy, eines männlichen Individuums, das vor etwa 1,6 Millionen Jahren in Kenia lebte. Die ersten Menschen brachten entscheidende Neuerungen, die ihr Überleben begünstigten: Sie jagten große Beutetiere mit Werkzeugen, sie konnten Feuer machen, entwickelten engere soziale Bande zum Schutz der Nachkommen und sie wanderten schließlich bis in den Kaukasus, nach Indonesien, Asien und Europa.

 

Paläo-klimatische Untersuchungen lassen darauf schließen, dass ein Klimawandel vor 140.000 Jahren in Afrika die Homo sapiens-Population auf etwa tausend, vielleicht sogar nur ein paar Hundert Vertreter verringerte. Um zu überleben, mussten sie sich einiges einfallen lassen. Im Zuge einer Klimaverbesserung verließen sie Afrika und begegneten anderen Menschenarten. Der Neandertaler, der nur über geringe technische Mittel verfügte, während sein energetischer Bedarf enorm hoch war, wurde nach und nach in die Randzonen Europas gedrängt und unterlag schließlich dem homo sapiens, der besser angepasst, erfindungsreicher und demographisch in der Überzahl war. Dies und mehr untersucht der dritte Teil.

Die Entstehung des Universums und allen Lebens

Eine Dokumentation über 13,7 Milliarden Jahre Werden und Vergehen. Diese knapp zweistündige Dokumentation bietet einen sehr guten Einstieg in das Thema Evolution.

Es beginnt mit der Entstehung unseres Planeten bis zur Entfaltung des Lebens und schließlich zur Ausbildung unseres menschlichen Bewusstseins.

Viel Spaß auf dieser wissenschaftlichen Reise zum Ursprung des Lebens!

Zu dieser Thematik noch dieser Buchtipp : „Die kürzeste Geschichte allen Lebens – Eine Reportage über 13,7 Milliarden Jahre Werden und Vergehen“ von Harald Lesch und Harald Zaun.

Das Glück und die Hirnforschung – Glücksquelle Mitmensch

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In dem Buch:  „Glück.World Book of Happiness
ist das Wissen von 100 Glücksforschern der ganzen Welt versammelt.

Ist es Zeit? Ist es Geld? Ist es Gesundheit? Gute Frage, oder?

Auch die Neurobiologie beschäftigt sich mit der Thematik des Glücks. In diesem interessanten Aufsatz von Prof. Dr. Joachim Baur wirst du die zentralen Glücksmotoren erfahren. Des Weiteren wirst du erfahren, was sich hinter dem Begriff der „Spiegelneurone“ verbirgt. Ein sehr interessantes Thema!

Grundsätzlich auch geeignet für ein Referat im Biologie Leistungskurs!! Viel Glück dabei ;)!!!

Selektion und Anpassung

Die Evolution (lat. evolvere, entwickeln) ist in den Augen fast aller heutigen Naturwissenschaftler sowohl eine Tatsache als auch eine Theorie. Noch in der Mitte des 19. Jahrhunderts galt die Annahme, dass die heutige Biodiversität (biologische Vielfalt) das Ergebnis eines langen, natürlichen Entwicklungsprozesses ist, noch als gewagte Hypothese, die im Widerspruch zur Bibel stand.

Im Jahre 1859 präsentierte Charles Darwin in seinem Buch „The Origin of Species by Means of Natural Selection“(„Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl“) jedoch so überzeugende Belege, dass schon damals kaum noch ein Naturwissenschaftler daran zweifelte, dass die Evolution der Arten eine Tatsache ist.

Darwins Selektionstheorie lieferte demnach eine schlüssige Erklärung für die Evolution der Lebewesen.

Dieses Video erklärt dir sehr anschaulich den Selektionsprozess und hilft dir Darwins „Theorie der natürlichen Selektion“ besser zu verstehen.

In diesem Video lernst du:

– die Funktionsweise der Selektion

– die Selektionsformen: Stabilisierende Selektion/ Transformierende Selektion /Disruptive Selektion

Earthbook: Die Erde geht online

Was würde wohl die Erde auf ihrem facebook-Profil über uns Menschen posten, wenn sie könnte? Das Earthbook zeigt im Zeitraffer, wie die Erde eine virtuelle Beziehung zum Menschen aufbaut – und wirft bald die Frage auf, ob sie überhaupt mit einer Spezies „befreundet“ sein will, die ihre natürlichen Ressourcen ausbeutet.

Die Antwort in unserem Films lautet: Ja, sie will. Denn der Mensch arbeitet unter Hochdruck daran, die Erde zu bewahren. Ein wichtiger Schlüssel dazu sind Wissenschaft und Forschung.

Was sagt ihr?

Kleiner Tipp: Das Video eignet sich natürlich auch hervorragend für ein Referat zum Thema „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“ :).

Zusammenfassung Ökologie

In dieser Zusammenfassung findest du elementare Bestandteile der Obligatorik aus folgenden Bereichen kurz und knapp erklärt:

– Lebensraum und Umwelt
– Beziehungen zwischen Organismen und Umwelt
– Wirkung abiotischer Faktoren auf die Organismen
– Wirkung biotischer Faktoren – Beziehungen der Organismen untereinander
– Ökologische Gesetzmäßigkeiten in Populationen

Konntest du damit etwas anfangen? Ich freue mich über Kommentare 🙂

Der genetische Fingerabdruck kompakt

Für den groben Überblick – dieses Video:

Eins haben der genetische Fingerabdruck und der „reale“ Fingerabdruck gemeinsam: Beide sind höchst individuell.

Und daher eignet sich der genetische Fingerabdruck hervorragend zur Aufklärung von Strafdelikten. Der genetische Fingerabdruck ist laut dem deutschen Bundeskriminalamt (BKA) eines der erfolgreichsten Instrumente auf der Jagd  nach Verbrechern.

1990 hat der Bundesgerichtshof in einem Grundsatzurteil die Zulässigkeit der Analyse von genetisch informationslosen Abschnitten zu Beweiszwecken in Strafverfahren bestätigt  (siehe dazu auch den Spiegel 38/1990).

Hier findest du einen sehr guten Überblick zu den „Informationen rund um die DNA Analyse“ des BKA.

Für die polizeiliche DNA-Analyse in Deutschland werden ausschließlich Abschnitte aus den nicht codierenden Bereiche der DNA herangezogen. Es werden VNTR’s (variable number tandem repeats) oder STR’s (short tandem repeats) – sich wiederholende Sequenzen – untersucht.

Diese Wiederholungssequenzen kommen im Genom aller Säugetiere vor. Sie unterscheiden sich jedoch in der Anzahl der Wiederholungen.

Eine weitere Methode ist die Analyse des Restriktionsfragmentlängenpolymorphismus (RFLP) – was für ein Zungenbrecher ;). Hier wird die DNA mit Hilfe von Restriktionsenzymen geschnitten. Diese Enzyme erkennen spezifische Abschnitte in der DNA. Je nachdem, wie oft ein solcher Abschnitt innerhalb der DNA vorhanden ist, ergeben sich unterschiedlich viele und unterschiedlich lange DNA-Fragmente. Diese können anschließend durch eine Gelelektrophorese sichtbar gemacht werden.

Zur Polymerase-Kettenreaktion noch dieses Video:

Und hier noch eine schöne Zusammenfassung der wesentlichen Schritte der PCR.

Zur Gelelektrophorese noch dieses Video:

Hier kommst du zu Fragenkatalog 1 und Fragenkatalog 2 zum genetischen Fingerabdruck.  Und hast du dein Wissen überprüft? Nutze auch die Übungsaufgabe 1 und Übungsaufgabe 2 und vervollständige zum Abschluss diesen Lückentext (Alle Links führen zu mallig.eduvinet.de).

Falls du noch weitere Informationen schwarz auf weiss zum Thema „genetischer Fingerabdruck“ benötigst, findest du hier noch eine Zusammenfassung  auf einer Seite.

Auch diese Seite zur „Herstellung und Anwendung genetischer Fingerabdrücke“ eignet sich sehr gut zur Vertiefung und Wiederholung. Umfangreich aber sehr gut erklärt! Jetzt anschauen!

Haben dir die Informationen geholfen? Ich freue mich über Kommentare :)!

Die Proteinbiosynthese – ein Überblick

Die folgenden Videos hier dienen lediglich dazu einen groben Überblick über die beiden wesentlichen Prozesse der Proteinbiosynthese zu erhalten.

Es handelt sich dabei um den Prozess der Transkription..

..und den Prozess der Translation..

Mehr Details zu den einzelnen Prozessen – denn das war natürlich noch nicht alles zu dieser Thematik 😉 – folgen in Kürze.

Haben dir diese Clips geholfen? Ich freue mich über Kommentare!

Die Evolution des Menschen (multimedial)

Die Simpsons und die Evolution – so ist es also gewesen 😉

In der Vergangenheit habe ich schon einige gute Dokumentationen zu dem Thema „Evolution des Menschen“ gepostet.

Nun möchte ich auf zwei sehr gute und anschauliche multimediale Module verweisen. Diese beiden Module eignen sich hervorragend für die Vorbereitung auf bevorstehende Prüfungen.

Im Rahmen der Humanevolution kann es schnell passieren, dass du den nötigen Überblick verlierst. Mithilfe dieser Module kannst du dir alles noch einmal in Ruhe und deinem Lerntempo entsprechend anschauen. Viel Spaß dabei!

Multimedia-Modul 1 findest du hier.

Multimedia-Modul 2 findest du hier.

Und, haben dir diese Module geholfen. Ich freue mich über Kommentare!

Wenn du noch mehr Input brauchst – dann bist du bei dieser umfangreichen aber sehr gut visualisierten Zusammenfassung genau richtig!

Auf dieser Seite vom Spektrum.de entgeht dir nichts zu dem Thema der „Evolution des Menschen“. Hier bleibst du top-informiert :)!

 

STRESSFREI UND ERFOLGREICH DAS ABITUR MEISTERN